Nein, ich bin nicht durchgeknallt, wie ein lieber Kollege zuerst ganz aufrichtig meinte, als ich ihm erzählte, dass ich mein Atelier aufgeben will.
Nein, ich will einfach einen lang gehegten Traum verwirklichen: Wieder mal lange reisen, Zeit haben für mich und die Welt, einem neuen Weg folgen, gespannt wohin er mich führen wird.
Mir wird dabei wieder vermehrt bewusst, wie privilegiert ich bin. Mein schönes Atelier, in dem ich frei und unabhängig mein Geld verdienen kann und Kunden, die meine Arbeit schätzen. Beim Gedanken, dies alles für den neuen Traum los lassen zu müssen, kommt auch etwas Angst und Wehmut auf. Und dankbar realisiere ich, dass ich heute den Traum erreicht habe, den ich als junger Mann von einem guten Job hatte (und eigentlich noch immer habe).
Nach 28 erfüllten Jahren hier im Atelier ist jetzt aber die Zeit gekommen für einen Aufbruch in Bereiche, welche eher zu kurz kamen. Zeit haben für Bewegung und Begegnungen, für Stille und Zeit, für Sinnliches und Sinnloses, oder ganz einfach fürs SEIN.
Ich habe noch immer Lust zu gestalten: Schmuck-Projekte, Objekte, malen, Fotografie, vielleicht eine Reportage machen, irgendwo ein Zentrum für Schmuck und Kunst aufbauen, die Schmuckkurse weiter führen.... Die Zukunft wird zeigen, was aus diesen Impulsen wird.
In diesem Blog werde ich sporadisch vom Neusten berichten. Auch über den Newsletter von Schmuckkurse.ch bleibt man auf dem Laufenden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen